Lüftungssysteme

Gesunde Luft in Haus und Keller mit kontrollierter Be- und Entlüftung "richtig" lüften
  • kein Modergeruch im Keller
  • mit und ohne Wärmerückgewinnung
  • flüsterleises System
  • zuverlässig
  • geringe Energiekosten
  • einfache Bedienung

Automatisierte Lüftungssysteme zum nachträglichen Einbau:
Wir haben die passende Lösung für Sie.

Feuchte Keller Lüften?
Wer kennt nicht dieses Phänomen: Draußen ist es Sommer, schönes Wetter, warm und trocken. Aber im Keller sind die Wände nass. Schimmel macht sich breit. Was tun?
Lüftungsleitfaden (Download)

Untersuchen wir diese Erscheinung:
Mit einem Innen-Außen-Thermometer mit Anzeige für die relative Luftfeuchte kommt man den Ursachen auf die Spur: z.B. Außentemperatur: 28°C, RLF 60 %. Im Keller: Raumtemperatur 18°C, Wandtemperatur (Bodennähe) 15°C, RLF bei 90 %, alles nass!
Beim Lüften tagsüber gelangt in diesem Beispiel die Luft mit 28°C und 60 % RLF in den Keller. Die warme Luft kühlt sich ab. Und somit steigt zwangsweise die relative Luftfeuchte (ca. 5 % je 1°C!). Der absolute Wassergehalt der Luft bleibt dabei zunächst konstant.
Somit 27°C/65% - 26°C/70% - 25°C/75% - 24°C/80% - 23°C/85 %.
Der Taupunkt ist erreicht. Der Wasserdampf kondensiert. Die Wände werden nass, Pfützen bilden sich am Boden. Sie trocknen nicht den Keller. Schlimmer noch, Sie "bewässern" ihn!

Schlussfolgerung:
Bei derartigen Bedingungen müssen die Fenster bei höheren Außentemperaturen verschlossen und Lüftungsanlagen ausgeschaltet bleiben. Eine Lüftung ist immer nur dann sinnvoll, wenn der absolute Wassergehalt der Luft zum Lüften kleiner ist als der im zu lüftenden / trocknenden Raum.

Fazit

Lüften ist richtig, aber es kommt auf den richtigen Zeitpunkt an!
Als Richtwert bei einem feuchten Keller gilt: Die Außentemperatur zum Lüften sollte maximal 5°C höher sein als die Kellerraumtemperatur.
Wer jetzt nicht frühmorgens und abends spät in den Keller gehen will, um dort "fachgerecht" eine Stoßlüftung von jeweils etwa 10 -15 Minuten durchzuführen, oder wo die baulichen Gegebenheiten keine Stoßlüftung zulassen, dem hilft eine automatisierte Lüftungsanlage, die über einen Differenztemperaturschalter gesteuert werden. Ein optionaler Hygrostat (Luftfeuchtigkeitssensor) optimiert das Ganze. Im praktischen Einsatz und richtig eingestellt wird diese Anlage im Wesentlichen nachts lüften, ohne dass Sie selber oder Ihre Mieter Hand anlegen müssen.


Das Lüftungsprinzip

Dezentrale Lüftung

inVENTer Grundriss In jedem Raum, der zu be- oder entlüften ist, wird ein Einzelgerät (bei größeren Räumen 2 Geräte) in der Außenwand installiert.
Die Lüftung erfolgt nach dem Querlüftungsprinzip, wie in dem Grundriss dargestellt.
D.h. hier: Frische Luft strömt an beiden Lüftern im Wohnzimmer gefiltert und vorgewärmt ein, während verbrauchte Luft an den Lüftern in Küche und Bad abgeführt wird. Nach 70 sek ändern alle Lüfter die Drehrichtung.
Die Steuerung erfolgt über einen Regler, so dass die einzelnen Lüfter genau im Gegentakt zusammenarbeiten. So wird insbesondere in der Heizperiode trotz geschlossener Fenster ein kontinuierlicher Luftaustausch in allen Räumen sichergestellt.
Dieses Prinzip ist in den Sommermonaten am Tag umgekehrt als "Kühlung" nutzbar. In den kühleren Abendstunden und über Nacht können die Räume mit der Dauerlüftungsfunktion ohne Wärmerückgewinnung angenehm temperiert werden.

Zentrale Lüftung

(besonders für Keller geeignet)

Alle Räume werden durch Lüftungsschächte miteinander verbunden. An einer Stelle wird eine Belüftungsöffnung gesetzt , an einer anderen Stelle wird der Entlüftungsventilator mit Steuerelektronik montiert. Dieses System ist bei geschlossenen Kellersystemen einsetzbar, da die Verbindung zum Wohnraum durch eine Türe verschlossen ist und damit kein Wärmeverlust in der Wohnung ensteht.